RGAD

Sommer, Sonne, Musik und Party ohne Ende, ein legendärer Abend erfüllte Rettigheims Seele. Die Ankündigung im Februar, dass die Wilde 13 ihr Comeback feiern wird beim diesen Jährigen RGAD&friends löste großes Interesse aus, was sich beim Kartenvorverkauf widerspiegelte. Doch was an diesem Abend tatsächlich abgehen sollte, konnte so keiner erwarten.

Als um 18 Uhr die Tore zum Festivalgelände öffneten, waren bereits zahlreiche Besucher in der Schlange und sicherten sich noch Restkarten für diesen Abend. Pünktlich um 19Uhr böllerte dann die Bürgerwehr freies Rettigheim, ein Dank an dieser Stelle, den Abend an und die erste Band, Woodrock, legte los. Mit Rockklassikern zeigten sie bereits, wo an diesem Abend die Reise hingehen sollte. Es blieb ab diesem Zeitpunkt kein Bein mehr stillstehen und die zahlreichen Zuschauer feierten den gelungenen Auftakt.

Direkt im Anschluss schwangen die RGAD-Tanzgirls ihr Tanzbein und stellten tänzerisch das Agentenleben dar. Die von Verena Kenz, Mona Kenz und Evelyn Klefenz choreographierten Mädels sind neben dem RGAD-Open-Air auch seit Jahren ein Highlight der TSV-Prunksitzung. Wer dieser Tanzgruppe angehören möchte, kann nach den Sommerferien gerne zu den Proben kommen.

Nach dieser Tanzeinlage legten dann die Jungrocker von Unity einen aufs Parkett, der sich gewaschen hatte! Mit neuer Frontfrau (Linda Quast) und Verstärkung am Keyboard (Julian Quast) konnten Sie ihr Repertoire deutlich erweitern. Der mittlerweile fast volle Platz feierte die Band bei Balladen wie „Hello“ von Adele oder Rocknummern wie „Highway to hell“ von AC/DC. Die Stimmung begann so zu kochen, dass die Jungrocker kaum mehr von der Bühne kamen und drei Zugaben spielen mussten. Ein fantastischer Auftritt dieser Band, der den Weg für das RGAD-Orchester bereitete.

Das RGAD-Orchester nahm diese Mega-Stimmung von Unity auf und brachte den Platz vor der Heimatscheune endgültig zum Überkochen. Das eineinhalbstündige durcharangierte Programm, welches mit Tanzeinlagen und Videos gespickt war, ließ echten Festival-Charakter einer Großveranstaltung aufkommen. Eines der Highlights war das eigen komponierte und geschriebene Lied „Mein Versailles“, zu dem ein Feuerwerk den Nachthimmel erhellte. Doch auch Hits wie „Skandal im Speerbezirk“ oder „Everybody needs somebody“ ließen den Funken der groovigen Band zum Publikum überspringen, welches aus dem Feiern, Klatschen und Mitsingen nicht mehr herauskam. Ohne Zugaben durfte auch das RGAD-Orchester nicht die Bühne verlassen.

Nach diesem furiosen Auftritt folgte dann nach kurzer Umbaupause der Auftritt der Wilden 13. Die in Originalbesetzung spielende Band zeigte einmal mehr, welch Klasse sie hat. Die karibischen Klänge gepaart mit Percussion-Power ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Die Showhighlights nebst Tänzerinnen und Bar-Keeper durften natürlich nicht fehlen. Ein wahres Spektakel, was sich auf der Großbühne ereignete.

So ging ein gigantomanischer Abend zu Ende! An dieser Stelle sei allen Helfern, Besuchern und Anwohnern für das friedlich miteinander gedankt, ohne dies solche Feste nie zu Stande kommen könnten. Ein besonderer Dank geht einmal mehr an die Technik-Crew Erich Hoffmann, Florian Sauer, Christoph Knopf, Stefan Östringer und Ruven Krause, die an diesem Wochenende fast schon Übermenschliches leisteten!

Ein weiteres Dankeschön geht an die Firmen Reiß&Kamuf, Bäckerei Notheis, Dorobek und Auto Östringer, die uns mit Materialien großzügig unterstützen. Ebenso sei den örtlichen Vereinen Bürgerwehr freies Rettigheim, Musikverein Rettigheim, Sängerbund Rettigheim, DRK Mühlhausen, Feuerwehr Rettigheim und dem Heimatverein Rettigheim für ihre Unterstützung und Leihgaben gedankt.

Es war ein supertoller Abend von Rettigheim, mit Rettigheim und für Rettigheim. Wir werden noch lange davon zehren und träumen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok