RGAD

Weihnachtsausflug des RGAD zum Dachsenfranz

Am Samstag vor dem zweiten Advent reisten die Mitglieder des RGAD ins benachbarte Zuzenhausen, um dem sagenumwobenem Dachsenfranz zu begegnen. So wie einst Hänslein über Stock und Stein ging, fuhr auch unser Bus über Stock und Stein, brachte uns jedoch sicher an.

Vor Ort begrüßte uns Salvatore alias „Franz“ in seiner Höhle und versorgte jeden mit kühlem Nass. Vorstand Sebastian Seubert musste hierzu zunächst für seine Schützlinge den Fassanstich absolvieren.

Immer wieder im Laufe des Abend besuchte uns Franz und plauderte aus dem Nähkästchen. Gemeinsam mit seinen charmanten Helferinnen servierte er uns eine leckere „Kartoffelsuppele“, einen heißen Stein zum Braten diverser Köstlichkeiten und letztlich ein „Käseplattele“.

Zwischendurch wurde es jedoch ruppig! So zog ein Unwetter auf und der Wind peitschte an die Höhle. Wir klammerten uns vor Angst aneinander, ehe unter Donnern und Blitzen plötzlich der Dachsenfranz erschien, zumindest seine Geschichte. So floh einst ein italianischer Soldat names Francesco Rigali aus Italien und lies sich im Kraichgau nieder. Er lebte stets in Höhlen in den Wäldern und jagte zum Überleben Raubtiere, verkaufte deren Felle und hielt die Bauerhöfe der Umgebung von diesen Tieren und lästigen Nagern frei. Sein Ansehen in der Region war hoch. Da sein Hauptraubtier der Dachs war, enstand der Name Dachsenfranz. Diese Geschichte nahmen einst die Besitzer des Adlerbräu auf und benannten nach diesem Dachsenfranz ihr Bier.

Mit so vielen Geschichten verging die Zeit wie im Flug und der Bus wartete bereits zur Rückfahrt. In Rettigheim angekommen, ließ man am Lagerfeuer den Abend gemütlich ausklingen.

 

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